Persönlich…
Meine Beziehung zu den Tasten begann mit klassischem Klavierunterricht und dem, was man da so
spielt: Bach – Beethoven – Chopin – Tschaikowski …

Bis mein Mann, unser Drummer, (mal wieder !) eine neue Rockformation gründete – das war in den 90ern.
Der Sänger meinte, wir brauchen auch Keyboards und flugs wurden die Scheinwerfer auf mich
gerichtet: Du spielst doch Klavier, Du übernimmst jetzt die Keyboards und für den Übergang spielst Du das Solo von ‚Nights in White Satin‘ auf der Blockflöte!
Gesagt – getan, da lag noch ein Kinder-Keyboard rum, das drückte er mir in die Hand und los gings.
Aber ich sage Euch:
Klassisches Klavier spielen und Keyboard-Arrangements für Rocksongs sind zwei ganz verschiedene Welten !!!

Naja, es blieb natürlich nicht bei dem Spielzeug, denn schließlich musste ich ja Hammondorgel,
Konzert- und E-Piano – und je nachdem – noch Streicher, Bläser und Synthi-Parts übernehmen – und dies oft im Splitting gleichzeitig.
Das ging natürlich nur mit einem ausgewachsenen Instrument wie dem Yamaha PSR 8000, meinem ersten professionellen Keyboard
– ein großartiges Teil für die 90er Jahre!

Inzwischen darf ich auf drei Tastaturen rumhämmern – einem Stage-Piano von Roland, einem
Keyboard von Yamaha und einem Synthesizer von Modal – und das mit zwei Händen …


